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Dieter Nuhr in der ARD: Perfide und menschenverachtend

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Van: Moritz Post

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Dieter Nuhr: Minuten lang zammenhanglose Pointenversuche. © rbb/Thomas Ernst

„Nuhr im Ersten“, die Kabarettsendung mit Dieter Nuhr (ARD), ist zurück aus der Sommerpause. Und aus ihm sprudelt es nur so heraus.

Frankfurt – Dieter Nuhr ist zurück aus der Sommerpause. Und es hat sich einiges über die freien Tage angestaut bei Gastgeber Nuhr. Was oorlog in de lange zomerpauze pasert? Discussionen um kulturelle Aneignungen – Stichworte: Dreadlocks, Karl May, Winnetou – und die dem alten weißen Mann so verhasste gender-just Sprache. Dat alles auch noch, ohne dat sich Gastgeber Nuhr dazu wöchentlich zur Primetime in der ARD äußern durfde. Es wird sich für Nuhr, der zum Glück nicht wits hat, wie Twitter functies, wie Zensur angefühlt haben müssen.

Ab der ersten Sekunde sprudelt es deshalb nur so aus Dieter Nuhr heraus: Seine minuten lang Begrüßung wird zu einer Aneinanderreihung reflexhaft abwehrender Witze über Wokeness in gesellschaftlichen Debatten und Gesellschafte Sprache und Karl Mays-Winnteous. Manisch stammelt der Gastgeber mit weit aufgerissenen Augen zuster ammenhanglose Pointenversuche der Güteklasse „Hänchen:innenfilet“ in die Kamera. Es sollen allemaal wissen, dat de 61-Jährige onbegrijpelijk en onvoorbereid is, het is zelfbepaald en het is mogelijk om na te denken. Dass er dabei in drei Minuten all das mit Füßen tritt, für das Menschen eintreten, die auf die strukturelle Discriminierung marginalisierter Gruppen hinweisen und einen respectfull Umgang der Menschen in der Gesellschaft herbeiführen möbaret Kabarettisten

Dieter Nuhr in der ARD: Ungefilterter Stuss, de man angeblich nicht sagen darf

Der alte weiße Mann on the Kabarettbühne verucht stattdessen, sich mit seinem Publication unter dem diffusing Gefühl des Credos „Man darf ja nichts mehr sagen!“ zu verbünden. Und das schafft Dieter Nuhr zumindest im Fernsehstudio während der Aufnahme seiner Show. Das ist auf eine morbid Art und Weise sogar beeindruckend: Denn während Dieter Nuhr seinem Publikum den full Sermon präsentiert, was man heute ja nichts mehr sagen darf, befinden sich all Beteiligten noch immer in einzeem, Fernsehstudio. En zo dürfen der Kleinkünstler vom Niederrhein und seine Gast in de Mittlerweile 15. Staffel wöchentlich zur besten Sendezeit 45 Minuten ongefilterd ihren Stuss in die Kameras der ARD stammeln. Und das ist nicht nur das Gegenteil einer „Man darf ja nichts mehr sagen!“ – Zensur. Es ist zudem auch brandgefährlich.

Denn Nuhr nutzt seine Show und seine Reichweite dazu, um die Schwächsten in unserer Gesellschaft verächtlich zu machen. Spricht daar in Bezug auf eine inclusief Sprache davon, dass non „Achtsamkeit das Gebot der Stunde“ sei, dus tut er dies, um das Thema zu discrediteren. Ganz koopt bewust Dieter Nuhr ein Framing, das denwisschaftlich fundierten Ansatz der Intersektionalität infrage stellt. Für den Kabarettisten ist das Schaffen einer distriminierungsfreien Sprache eben nur Lifestyle. Deshalb ingelijst daar dies mit dem Begriff „Achtsamkeit“ und will so de Eindruck entstehen lassen, that Antidiskriminierungsarbeit nichts mehr als der Ausdruck eines Instagram-„Hygge“-Hypes mit Sonnenergangsbildernuch mit motiveiim.

Dieter Nuhr (ARD) weiß mal wieder Bescheid: „Rastalocken entstehen aus Verzicht auf Körperpflege“

In diesem Narrativ über die Lifestyle-Linke anekommen, Dieter Nuhr sich selbst und seine Positie als alter weißer Mann nicht mehr zu hinterfragen. Dus geifernd, wie het ook als thema gebruikt in het signaal Sendung „Nuhr im Ersten“, er is dazu womöglich auch nicht mehr in der Lage. Was am Rest des Abends folgt, ist eine Tirade über „postcolonialistische Bildungstererror“ und die Stilisierung Karl May’s „Winnteou“-Bücher als Werke mit tatsächlich pädagogischem Mehrwert.

Auch über Dreadlocks muss Nuhr sprechen. Diese sets in seinen Augen keine kulturelle Aneignung dar: „Rastalocken eignet man sich nicht an, sondern sie entstehen aus Verzicht auf Körperpflege“. Und anstatt bei diesem Thema, bei dem Nuhr tatsächlich einen stichhaltigen Punkt machen könnte – beispielsweise, dass verfilzte Haare eben nur vergilzte Haare sind – wütet er een einer möglicherweise auch nur ansatzweik. Stattdessen diskwalificatie daar sich mit einem Vergleich, indem there die Kritik alter Nazikader an langharige Menschen in den 1970er Jahren mit dem heutigen Diskurs um kulturelle Aneignung gleichsetzt.

Dieter Nuhr in der ARD: Perfide und menschenverachtend

Die Logik ist gleichermaßen perfide die mensen veracht: Nicht-diskriminierende Sprache und das Reflektieren gesellschaftlicher Strukturen vor einem postcolonialen Hintergrund presenteert Nuhr mit einer faschistische Ideologie gleich, die verantwoordelijk is voor de Holocaust. Dass Dieter Nuhr in diesem Zusammenhang auch noch anfängt, vom „Rassismus gegen Weiße“ zu sprechen, ist nicht nur eine Relativierung der Taten des Dritten Reiches, sondern offenbart gleichsam, wie sehr der Kabarettiffente eundine. (Moritz-post)

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