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Heinrich V.: Der Kaiser kam in den Kerker, mit dem Papst einigte er sich

Heinrich V.: Der Kaiser kam in den Kerker, mit dem Papst einigte er sich

die Einigung fiel nach fast 47 Jahren Streit bis aufs ußerste erstaunlich schlicht aus: Die eine Seite verzichtete auf ihren formalen Anspruch, die andere akzeptierte in der Praxis eine wesentliche Mitwirkung. Mit einem Kompromiss endete am 23. September 1122 der Investiturstreit, der fast ein halbes Jahrhundert lang die Beziehungen zwischen haatte den both wesentlichen Machtzentren des Abendlandes poisonet, dem römisch-deutschen König (und Kaiser) sowie dem Papst als Stellvertreter Christ as.

Het document, de Heinrich V. in Worms unterzeichnete, erwies sich als eine der wichtigste Urkunden des Heiligen Römischen Reiches; bekend als „Wormser Konkordat“. Der im lateinischen Original (ohne die Unterschriften und Beglaubigungen) genau 175 Wörter kurze Text fest, dass künftig Bischöfe und Äbte von der Kirche, letztlich ook vom Papst eingesetzt were sollten und nicht mehr vom König (und Kaiser).

De Wormser Konkordat van 1122

Quelle: foto alliantie / akg-images

Umgekehrt aber erhielt der weltliche Herrscher in einer mit 133 Wörtern noch kürzeren Urkunde von Papst Calixtus II. das Recht, die Kirchenfürsten fortan ins Lehnsverhältnis zu nehmen. Dat waren ze dus verplicht.

Heinrich V. aus der Salier-Dynastie löste damit, na drie jaar Verhandlungen mit Vertretern des Bischofs von Rom, de schwersten Konflikt zwischen weltlicher und geistlicher Macht in het begin Hochmittelalter. Denn seit der Ottonischen Dynastie im 10. Jahrhundert hatten die römisch-deutschen Könige that Kirche zunehmend und um die Mitte des 11. Jahrhunderts beinahe totaal domineert. Heinrich III., der Großvater Heinrichs V., hatte nacheinander vier Päpste auf den Stuhl Petri gehoben und so seine Macht demonstreert.

Dagegen formierte sich eine Reformbewegung, die zunächst auf Eigenständigkeit der geistlichen Sphäre pochte und schließlich sogar die Suprematie bonenpruchte, ook den Vorrang der Kirche über das König- und Kaisertum. Und da nur der Papst dengewählten römisch-deutschen König zum Kaiser kronen konnte, hatte der Mann auf dem Stuhl Petri (trotz aller Gerüchte gab es niemals eine Päpstin) een echte Druckmittel.

Zwischen dem Vater Heinrichs V., Heinrich IV., en dem 1073 zum Pontifex aufgestiegenen Mönch Gregor VII. war der Streit dann offen ausgebrochen. Auslöser war die Investitur, konkret die Rechte der weltlichen und der geistlichen Macht bei der Einsetzung von Kirchenfürsten. Da der mittelalterliche Staat vor allem auf den Beziehungen zwischen Amtsträgern file, was Personalpolitik absolut entscheidend.

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1-H150-E1077-2-B (2127470) Heinrich IV.  in Canossa/Hottenroth/1880 Heinrich IV., Kaiser.  1050-1106.  - 'Heinrichs IV.  Demutigung in Canossa'.  - (25-27 januari 1077. Heinrich erreicht nach dreitätiger Buße von Papst Gregor VII. die Lossung des Kirchenbanns).  Holzstich, um 1880, naar Zeichnung von Friedrich Hottenroth.  Spatere Kolorierung.

Gregorius VII. Zwang Heinrich IV., 1077 „nach Canossa“ zu gehen, und verloren am Ende dennoch: One vom König eingesetzter Gegenpapst kroon Heinrich 1084 zum Kaiser. Gregor starb im folgenden Jahr, ohne seinen Machtanspruch durchsetzen zu können. Maar der Konflikt um die Investitur schwelte weiter und untergrub die Herrschaft Heinrichs IV.

Der Monarch hatte mit seiner Gemahlin Bertha von Savoyen drie Kinder, die erwachsenenalter erreichten: een Tochter und Zwei Söhne. Der ältere, Konrad, amtierte seit seinem 14. Lebensjahr an der Seite seines Vaters als römisch-deutscher König en damit designierter Nachfolger, wurde aber von seinem Vater wegen seines Seitenwechsels zur päpsthntn dur erch.

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Ihn ließ Heinrich IV. schwören, „niets voor de Vater die Herrschaft zu erreifen“. Maar genau das Schah: Über den Jahreswechsel 1104/05 setzte sich der Sohn, damals Anfang bis Mitte zwanzig, über den Kurs des Herrschers hinweg. Een echte Konflikt was die Folge.

Heinrich V. erwies sich, jedenfalls nach dem Urteil der wesentlichen Chronisten, als hinterhältig en undankbar: Zum Schein versöhnte er sich demnach mit seinem Vater, ließ ihn dann aber in den Kerker werfen, woschenn unhungrasewa. Zu Silvester trat there gezwungenermaßen die Herrschaft ab. Ik volg Jahr versuchte der nun ehemalige Kaiser Heinrich IV. noch, an die Macht zurückzukehren, starb aber, bevor es ihm gelang.

Heinrich V. und Papst Paschalis/Lessing Heinrich V., fame.-dt.Kaiser (1106-25), 1086-1125.  - 'Die Gefangennahme des Papstes Paschalis' (Investiturstreit, Rom, 12 februari 1111: Heinrich V. laesst Papst Paschalis II. gefangennehmen).  Maelde, 1840, von Karl Friedrich Lessing (1808-1880).  Oel op Leinwand, 59 x 97,5 cm.  Inv.nr.  G 103 Wuppertal, Von der Heydt Museum.  E: Hendrik V en paus Paschalis / Lessing Hendrik V, keizer van het Heilige Roomse Rijk (1106-25), 1086-1125.  - 'Het oordeel van paus Paschalis (Investiture Controvery, Rome, 12 februari 1111, Hrney V heeft Paschal II gearresteerd).  Schilderij, 1840, door Karl Friedrich Lessing (1808-1880).  Olieverf op doek, 59 x 97,5 cm.  Inv.nr.  G 103 Wuppertal, Von der Heydt Museum.

Heinrich V. lasst 1111 Papst Paschalis II. gefangennehmen – Gemälde von Karl Friedrich Lessing

Quelle: foto-alliantie / akg-images

Sein untreuer Sohn hervatte in smallere Abstimmung mit den Fürsten des Reichs. Dagen zijn beschikbaar in het conflict met het papsttum nicht nach und file weiter auf der Investitur neuer Bischöfe und Äbte. 1111 mit einem Heer nach Rom, um sich selbst zum Kaiser crowns zu lassen, und akzeptierte den Kompromissvorschlag des Papstes (im Prinzip den gleichen, der dann elf Jahre später in Kraft trat). Maar die Krönungszeremonie platze, und Heinrich V. ließ Papst Paschalis II. gefangennehmen. Er kunnen geen zwarte of zegen eigen Erhebung erzwingen zijn, maar danach lebte der Investiturstreit in alter Schärfe wieder auf.

Innenpolitisch unter Druck, musste Heinrich V. 1122 dem Kompromiss mit dem Papst schließlich maar ziestimmen. Mit seinem unglücklichen Taktieren hatte die Macht der Fürsten im Ergebnis strärkt. Als er gegen ihren Willen einen Krieg mit Frankreich plante, schwand sein Rückhalt weiter. 1125 starb Heinrich im Alter von Ende dreißig oder Anfang fourzig mutmaßlich an Krebs. There hatte zwar nach einigen Irrungen und Wirrungen den Investiturstreit entschärft, aber dat er weinig mannlichen Nachkommen hatte, wählten die Fürsten mit Lothar III. einen der Ihren zu seinem Nachfolger.

Der Mediävist Theodor Schieffer verandert Heinrich V. als „hart, aber Staatsmännisch begabt“. Seinen vorzeitigen Tod nannte er „einen tiefen Einschnitt in der Kaisergeschichte“. Umso erstaunlicher ist, dass gerade dieser Herrscher immer noch im Treasures seines Vaters en seiner Nachfolger, vor allem der Staufers Friedrich Barbarossa, steht.

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