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Hohe Energiepreise: Was sich beim Wohngeld ändern soll

Hohe Energiepreise: Was sich beim Wohngeld ändern soll

Stand: 23.09.2022 12:37 uur

Künftig soll das Wohngeld weit mehr Menschen als bisher vor finanzieller Überforderung schützen. Nächste Woche soll der Gesetzentwurf ins Kabinett. Ein Referententwurf, der dem MDR Verliegt, nennt beton Zahlen.

Men mit einem Einkommen auf Mindestlohn-Level sollen nach den Plänen von Bauministerin Klara Geywitz künftig Wohngeld erhalten können. Die Details der Reform sind aber noch nicht ausbuchstabiert. Laut einem Referentenentwurf soll die geplant Reform im Schnitt zu einer Wohngelderhöhung von 190 Euro pro Monat und Haushalt führen. Der Entwurf liegt dem ARD-Magazin FEIT voordat

Anhebung op 370 Euro im Schnitt?

Durch die Reform sollen Wohngeld-Haushalte demnach im Schnitt ab dem 1. Januari 2023 dann rund 370 Euro pro Monat erhalten. Bisher lies das durchschnittliche Wohngeld bei 177 Euro pro Monat und Haushalt.

Zudem soll der Empfängerkreis des Wohngeldes ausgeweitet waren. Dus sollen Haushalte an de Einkommensgrens des Wohngeldes im Schnitt nur noch etwa 40 Prozent ihres paintügbaren Einkommens für Wohnkosten ausgeben müssen. Bisher lay die Wohnkostenbelastung an de Einkommensgrens des Wohngeldes in der Spitze über 50 Prozent desverfügbaren Einkommens.

Zwei Millionen Haushalte

Durch diese Veränderung würde sich der Kreis der wohngeldberechtigten Haushalte auf zwei Millionen erhöhen. Bisher zie etwa 600.000 Haushalte Wohngeld. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Keulen geht auf FEIT-Anfrage aber davon aus, dass schon jetzt doppelt soviele Haushalte Anspruch auf Wohngeld hätten, diesen aber nicht in Anspruch nähmen.

Zudem sollen Kosten für Heizung und Warmwasser künftig bei der Wohngeldberechnung berücksichtigt waren. Hier zijn twee Euro pro Quadratmeter einkalkuliert werd, die laut Entwurf im Durchschnitt zu einem höheren Wohngeld von 1,20 Euro pro Quadratmeter führen. Im Rahmen einer neuen Klimakomponente sollen bei energetische sanierten Gebäuden außerdem die Höchstbeträge der Miete um 40 Cent pro Quadratmeter engehoben.

Teil des Entlastungspakets

„Mein Ziel ist, dass wir Ende September damit ins Kabinett gehen können“, zei Geywitz am Mittwoch in Bild TV. Künftig gelte in etwa: „Wer Mindestlohn verdient oder eine Rente hoed in dieser Höhe“ bekomme künftig Wohngeld. Auf die Reform hatte sich die Ampelkoalition Anfang September met de geplante drie Entlastungspaket geeinigt. Bundeskanzler Olaf Scholz haatte die Pläne als die seit Langem „grote Wohngeldreform“ anekündigt. „Das hilft denjenigen, who ein kleines Einkommen haben“, zei Scholz.

Ob der Gesetzentwurf voor een massale Ausweitung des Wohngeldes aber wirklich nächste Woche bereits im Kabinett zur Abstimmung steht, ist fraglich. Länder und Verbände müssen werden niet gehoord.

Offenbar erwägt die Bundesregierung auch, Pflegebedürftige im Heim über das Wohngeld vor finanzieller berlastung zu schützen. Die hoge Energiekosten en die inflatie könnten bei den Eigenanteilen für einen Heimplatz mit 300 bis 500 Euro zu buche schlagen. In der Regierung eine Lösung überlegt werd, die getroffen personen über das Wohngeld zu entlasten, hieß es aus Regierungskreisen.

Unklar ist jedoch, ob die viel zätzlichen Anträge zeitnah bearbeitet waren können. Die Kommunen sind für die Wohngeldanträge zusters.

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