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Schweine gequält? Mäster aus Hameln-Pyrmont äußert sich | NDR.de – Nachrichten – Niedersachsen

Schweine gequält? Mäster aus Hameln-Pyrmont äußert sich | NDR.de - Nachrichten - Niedersachsen

Stand: 22.09.2022 20:53 Uhr

Der Verein Deutsches Tierschutzbüro hat mehrere Zulieferer des Schlachtunternehmens Westfleische wegen Tierquälerei angezeigt – darunter ist auch ein Schweinemäster aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg moet de Mäster Ermittlungen-wegen möglicher Verstöße nemen voor de Tierschutzgesetz aufgenommen. Das bestätigte die Behörde als landesweite Zentralstelle für Landwirtschaftsstrafsachen am Mittwoch. Das Tierschutzbüro wirft dem Mäster und sechs weiteren Westfleisch-Zuliiferern vor, Schweine nicht artsrecht inhoud en traktaties zu haben. In der Anlage in Hessisch-Oldendorf seien schwerkranke Schweine nicht medizinisch zorg und dem Tod überlassen geworden. Videoshow van de Mastbetrieb onder andere Tiere mit blutigen Ringelschwänzen, schweren Wunden und faustgroßen Schwellungen.


VIDEO: Tierquälerei in Schweineställen – nur Einzelfälle? (26.06.2021) (10 minuten)

Betriebe getroffen als Vorzeige-Ställe beworben

„Es ist direct ein Horrorstall, die Tiere massiv und der Betreiber kümmert sich einfach nicht um die Tiere“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Tierschutzbüros, Jan Peifer. Dabei nehme der Betrieb an der „Initiative Tierwohl“ teil und habe in den vergaanen Jaren rond 200.000 Euro EU Subventionen für Umwelt- und Tierschutzverbesserungen erhalten. Beim Transport zum Schlachthof, dus ein weiterer Vorwurf des Vereins, würden die Schweine mit Elektroschockern „ronduit misbruik“. Die sieben Betriebe seien op de Westfleisch-Webseite als een positieve Beispiele herausgestellt be, zei Peifer. „Wir könnten wahllos in 30 weitere Betriebe reinmarschieren und würden wahrscheinlich ähnliche Zustände vorfinden.“

Deutscher Tierschutzbund: Qual gehört zum System

„Die Bilder zegt extreme situaties, aber dennoch sind diese Tierschutzverstöße systemimmanent“, sagte der Präsident des Deutschen Tierschutzbunds, Thomas Schröder. „Auch der wilste Landwirt kann an diesen tierschutzwidrigen, jedoch per Gesetz zulässigen Gegebenheiten einer Warmstallhaltung nichts nachhaltig verbessern.“ Die Politik müsse für bessere Rahmenbedingungen sorgen. „Anstatt systembedingte Tierqual in Warmställen zu verbieten, toleriert der Gesetzgeber weiterhin, dass Schweine in reiner Stallhaltung auf Spaltenböden einem sehr hohen Risiko ausgesetzt sind, krank zu were, sich zu losttörungeln zu“

Landwirt: „Wir haben aus meiner Sicht alles gotan, was went“

Die Aufnahmen seien „shockierend“, sitierte das ZDF-Magazin „Frontal“ einen der kritisierten Landwirte. „Wir haben aus meiner Sicht alles gotan, was went.“ Ferkel hätten sich plötzlich massiv in die Schwänze bissen, one Infektion habe rasant um sich gegriffen. Man habe das Futter analysiert, Obduktionen vorgenommen, Schadstoffmessungen durchgeführt, das Problem aber auchziemmen mit dem Tierarzt long nicht in den Griff.

Westfleisch is zelf „Kündigung der Lieferverträge vor“

Der Großschlachter Westfleisch reagierte am Mittwoch auf Nachfrage auf die Vorwürfe gegen seine Zulieferer. Das Unternehmen nehme diese sehr seriousness und gehe ihnen „mit aller Entschiedenheit“ nach, hieß es aus Münster. Bis zur Klärung aller Vorwürfe behalte sich Westfleisch „sanktionierende Maßnahmen bis hin zur Kündigung der Lieferverträge vor“. Nun stünden vor allem drei Schritte im Fokus: Controles met betrekking tot Betrieb, Besichtigungen sowie Documentatie van de status quo aller Lieferbetriebe. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Vertragspartner.

Ministerie in NRW kannte die Zustände

Aus dem Landwirtschaftsministerium in Noordrijn-Westfalen hieß es, bereits im Frühsommer seien beide betroffen Kreisen anonyme Hinweise auf tierschutzrechtliche Verstöße eingegangs. Es habe danach unangekündigte Kontrollen gegeben. „Dabei haben sich die angezeigten Verstöße in vier von sechs Fällen bestätigt“, meldde ein Sprecher. Er is een handel op zich überwiegend um Verstöße beim Umgang mit kranken of lostzten Tieren – etwa nicht erfolgte tierärztliche Handlungen of Nottötungen of auch eine unterbliebene Separierung dieser Tiere.

Minister: Kranke und verletzte Tiere bedürfen einer besonderen Zuwendung

Die Zuständigen Behörden sorgten laut Ministerium dafür, dat Zustände beseitigt wurden. Es seien auch Bußgeldverfahren be eingeleitet. Zusätzlich würden nun die Videoaufnahmen der Tierschützer ausgewertet und analysiert. Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) unterstrich: „Kranke und verletzte Tiere bedürfen einer besonderen Zuwendung.“ Jan Peifer hoed wenig Hoffnung für die Mastschweine: „Seit Jahren gibt es tolle Versprechungen. Das Land zeigt auf den Bund, der Bund auf die EU. Es wurden AGs gegründet und Kontrollverschärfungen angekündigt, aber verbessnert hats.“

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Hallo Niedersachsen | 22.09.2022 | 19:30 uur

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