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Spaten und Franziskaner jetzt „Made in Russia“. Wie das passieren konnte

Spaten und Franziskaner jetzt „Made in Russia“. Wie das passieren konnte

deutsches Bier is in Rusland ein Verkaufsschlager. 2021 jedenfalls war die Bundesrepublik das wichtigste ausländische Lieferland. Der Ausbruch des Ukraine-Krieges hat dann aber alles verandert. Bekannte Marken wie Krombacher, Bitburger, Radeberger of Veltins exportieren nicht mehr ins Putin-Reich.

Trotzdem kon de Russische Bier-Liebhaber niet kopen, noch ooit einzelt deutsche Marken. Zum Beispiel Spaten en Franziskaner. Denn diese beide Biere werden nun vor Ort gebrouwen in Rusland.

Produzent ist Abinbev efes, ein joint-venture aus dem türkischen großbrauer anadolu efes en dem mit abstand abkand weltgrößten brauerei-Konzern anheuserbuschinbev, in dem beide anbieter ihre aktivitäten in Russungland en der ukraine.

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„Das Unternehmen hat beschlossen, in seinen besthenden Anlagen in Rusland Zwei deutsche Marken zu produzieren“, heißt es in einer Stellungnahme von ABInbev gegenüber WELT. Gleichzeitig macht ein Sprecher deutlich, dat wil zeggen diese Entscheidung offenbar nicht gemeinschaftlich gefallen ist. „ABInbev Efes is een joint venture, en dem ABInbev keine Mehrheitsbeteiligung hält.“

Dass dat Markennamen dennoch werden gebruikt, liegt na Unternehmensangaben en besthenden Lizenzverträgen. Spaten und Franziskaner, beide jahrhundertealte Marken aus Bayern, hoorden vanaf 2003 zu Weltmarktführer ABInbev.

Darüber hinaus umfasst das Portfolio hierzulande noch weitere bekannte Namen wie Becks, Löwenbräu, Hasseröder, Diebels of Haake-Beck. Diese Biermarken werden nooit gebruikt in Rusland.

Ohnehin verwacht ABInbev nun seine Verflechtungen dort zu losen en mit einem Rückzug der Linie seiner größten globalen Konkurrenten Carlsberg und Heineken zu folgen. „Derzeit laufen Gespräche zwischen uns und Anadolu Efes über den Verkauf der Beteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen“, reportset der Sprecher.

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Dabei is dem Vernehmen nach dann auch darum, die Verkaufslizenzen für ABInbev-Produkte auszusetzen. Aber diese Gespräche zien zichzelf. Aufgenommen wurden sie jedenfalls schon im april. Damals hoed ABInbev auch direkt verkündet, die Abschreibungen in Höhe von rund 1,1 miljard euro anfallen waren. Und dass man auf jegliche finanziellen Vorteile aus dem Joint-Venture verzichte.

Zwei Millionen Hectoliter voor Rusland

ABInbev Efes is de Marktführer in Rusland. Zu der Gruppe gehören dort elf Brauereien mit 3500 Mitarbeitern. Und dieses intensief Engagement komt nicht von ungefähr. Immerhin ist Russia mit einer Ausstoßmenge von im vergangen Jahr gut 82 Millionen Hektolitern hinter China, de VS, Brazilië, Mexico en Deutschland der sechstgrößte Biermarkt der Welt, die de huidige BarthHaas-Bericht zegt.

Gleichzeitig ist Russland auch ein zunehmend wichtiges Exportziel für Brauereien aus other Ländern. Die deutsche Brauwirtschaft jedenfalls hat ihre Aktivitäten in den vergaanen Jahren stark ausgebaut – mit dem Ergebnis, dass Russland 2021 hinter Italien das Zweitwichtigste Ausfuhrland für Deutschlands Brauereien war.

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Rund zwei Millionen Hektoliter wurden dorthin exportiert, meldet der Deutsche Brauer-Bund (DBB). Das entspricht einem Anteil von fast 13 Prozent an den gesamten Bier-Exporten des vergangen Jahres aus Deutschland.

Aktuell sieht die Lage völlig anders aus. Allerdings nicht, weil Bier mittlerweile auf der Sanktionsliste der Europäischen Union (EU) steht. Denn das in der Verordnung 2022/1269 verankerd Lieferverbot hat in der Praxis keinerlei Wirkung – weil Bier darin als Luxusgut wird en laut Artikel 3h erst dann nicht mehr exportiert were darf, wenn „der Wert 300 Euro je Stück“ übersteigtt.

Zwar ist nicht näher definieert, ob als Verkaufseinheit Flaschen oder Fässer gemeint sind. „Aber weer einer Flasche noch ein Fass erreicht annähernd dieses Preislevel“, zegt Rodger Wegner, van de Geschäftsführer des Verbands der Ausfuhrbrauereien Nord-, West- und Südwestdeutschlands (VAB). „Im Bierbereich hebben die EU-sanktionen ook legaal gesehen keine Relevanz.”

Gleichwohl haben die meisten Brauereien aus Deutschland längst selbst Fakten geschaffen. „Obgleich der russische Markt bislang für uns zu den Auslandsmärkten mit großem Zukunftspotenzial gehört hat, haben wir aufgrund der aktuellen Entwicklungen umgehend all Investitionen in diesen Markt gestopt“, heißt e Bitlburgervertretendes.

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Und diese Haltung sich non auch in den Zahlen. 626.000 Hectoliter alkoholhaltiges Bier wurden im ersten Halbjahr nach Russland kauft, meldet der VAB. Das seien 37 Prozent weniger als im Vorjahr. Während in de eerste plaats zowel Monaten des Jahres, ook vor dem Krieg, noch sterke Zuwächse zu sehen waren, sind die Ausfuhrmengen in den Folgemonaten deutlich verzonken”, zegt Experte Wegner. „Im Juni hat das Minus schon bei über 60 Prozent gelegen.“

Für die deutschen Brauereien ist der Wegfall des russian Marktes ein schwerer Schlag. Denn die Branche steckt ohnehin schon in einer Absatzkrise nach zwei Jahren Corona-Pandemie mit Lockdowns en dem Verbot zahlreicher Feste und Feiern. Und nun ist auch noch die Verbraucherstimmung eingebrochen aufgrund von Inflation und Energiekrise.

Zugleich ontplofte beide Unternehmen selbst die Kosten. “Die Lage ist sehr angespannt”, beschrijft Holger Eichele, de Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes. „De Corona-Pandemie heeft één beispiellose Absatzkrise ausgelöst, de Folgenviele Brauereien noch long nicht überwunden haben.“

Linderung op het Oktoberfest

Vom Vorkrisenlevel sei die Branche jedenfalls weit entfernt – und eine Erholung nicht in Sicht angesichts der aktuellen Herausforderungen, sagt Eichele. Längst warnt der DBB-Chef vor Betriebsschließungen, sollte die Politik keine schnellen Hilfen.

“Die massieve kosten stegen als Folge des Krieges gezien het feit dat Oekraïne in de Brauwirtschaft tief Spuren achterlassen werd. Immer mehr mittelständische Betriebe gehen in die Knie, Lieferketten stehen vor dem Kollaps.” Dazu wordt es die tiefe Sorge vor einem Blackout. „Ohne Gas blijf dat Regal leer.“

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Trotz ausgefeilter Nachhaltigkeitskonzepte und Investitionen in de meeste moderne Technik sei es derzeit unmöglich, Gas als wichtigsten Energieträger zu ersetzen. „Die Ernährungswirtschaft ist nach derchemien Industrie die Branche mit dem zweithöchsten Gasverbrauch. Und sie ist swinging angewiesen auf Vorlieferanten – in unserem Fall sind das zum Beispiel die Mälzereien or die Hersteller von Mehrwegflaschen.”

Im Hause Spaten zumindest das Münchener Oktoberfest ein wenig Linderung, dat is na Zwei Jahren Zwangspause erstmals wieder stattfindet. Denn die ABInbev-Marke mit dem Russland-Thema is een van de beste Münchener Brauereien, die das Bier für das big Volksfest der Welt dürfen dürfen.

Ausgiftt wird Spaten, thats 1894 as the first Brauerei that Biersorte Helles brought to the Market, zum Beispiel im Festzelt „Schottenhamel“, wo alljährlich die Oktoberfest-Eröffnung samt Fassanstich durch den Münchener Oberbürgermeister stattuchenbra ackle im Goldenen Hahn. Franziskaner wiederum gibt es auf der Wiesn in Feisinger’s Kas- und Weinstubn.

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